Ausgeliefert wird Ender 3 v2 mit einem Bowden Extruder. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Ein Direkt Extruder ist besser. Durch den Umbau auf Direkt Extruder bitten sich folgende Vorteile:
– Druck von weichem Filament – TPU
– Retract ist viel geringer. Dadurch auch kleinerer Koeffizient für Linear Advance oder Pressure Advance.
– Möglichkeit einen Vollmetall Heatbreck z.b. Titan zu nutzen. Bei Bowden verstopft das Vollmetall Heatbreck ganz schnell, wegen zu großem retract. Mit Vollmetall Heatbreck ist es möglich mit höheren Temperaturen zu drucken.
Nachteil ist, dass de Kopf allgemein schwerer wird. Das ist aber soweit auch kein Problem, da die Mechanik des Druckers das vollkommen aushält.
Ich habe schon einige Direkt Extruder Mod’s ausprobiert, mit keinem wurde ich glücklich. Diesmal probiere ich die Modifikation von D.Sorkin. Der bittet 3 Direkt Extruder Modifikationen für den Ender 3 an: BMG, Biqu H2, Creality Sprite. Ich habe mich für BMG entschieden, da ich alle Teile da habe. Außerdem nutze ich für den Extruder eine BMG Modifikation von D.Sorkin, da dort fast kein Luftraum zwischen den Förderrädern ist.
Halterung und Luftkanäle habe ich aus ABS gedruckt Für Extruder Selbst habe ich PETG benutzt.
Um den Kopf etwas leichter zu machen, habe ich mich entschieden einen kleineren Schrittmotor zu nutzen.
Als Düse habe ich diesmal eine 0,6mm Stahldüse genommen.









Alles Zusammengebaut
Ich habe damit schon einige Stunden gedruckt und bin sehr zufrieden. Es gab keine Probleme.